Ich bin Mariz.
Völva. Hexe. Runische Schamanin.
Und nein – das ist kein Titel, den man sich irgendwann einfach gibt.
Es ist etwas, das wächst. Still. Hartnäckig.
Und irgendwann lässt es sich nicht mehr überhören.

Ich bin mit Geschichten aufgewachsen, die man heute gern als „Aberglaube“ abtut.
Mit Blicken, die mehr gesehen haben als Worte erklärt haben.
Mit einem Wissen, das nicht in Büchern stand – sondern zwischen den Zeilen lag.
Meine Großeltern haben mir viel davon mitgegeben.
Nicht in großen Lehren. Sondern in kleinen, unscheinbaren Momenten.
Ein Blick.
Ein Satz zur richtigen Zeit.
Ein stilles „Achte darauf.“
Damals habe ich nicht alles verstanden. Heute weiß ich, wie viel davon geblieben ist.
Mein eigener Weg war kein gerader. Eher ein langsames Erinnern.
Ein Wiederfinden von etwas, das nie ganz weg war – nur überdeckt von Alltag, Erwartungen und dem Versuch, „normal“ zu sein.
Spoiler: Hat nicht funktioniert.
Heute arbeite ich mit Runen, Ritualen und den alten Wegen.
Nicht, weil sie schön klingen – sondern weil sie klar sind.
Die Runen sprechen nicht in Rätseln, um dich zu verwirren.
Sie sind präzise. Ehrlich. Und manchmal treffen sie genau dort, wo du noch hoffst, drum herum zu kommen.
Rituale sind für mich keine Inszenierung. Sondern Übergänge.
Punkte, an denen du stehen bleibst und entscheidest:
Gehe ich weiter wie bisher – oder wage ich den Schritt?
Ich begleite Menschen in genau diesen Momenten.
Nicht, um ihnen etwas abzunehmen. Sondern um sichtbar zu machen, was längst da ist.

Ich halte den Raum.
Ich stelle Fragen.
Und ja… ich sage auch Dinge, die man vielleicht nicht hören wollte – aber längst wusste.
Meine Arbeit ist geprägt von dem, was ich gelernt habe.
Von dem, was ich selbst durchlebt habe.
Und von dem, was sich in der Praxis immer wieder als wahr zeigt.
Kein Konzept. Kein „so sollte es sein“.
Sondern Erfahrung.
Und zwischen all dem gibt es auch Leichtigkeit.
Feuer, das wärmt – nicht nur reinigt.
Momente, in denen man lachen muss, obwohl es gerade ernst ist.
Und diesen trockenen Humor, der manchmal genau dann auftaucht, wenn es eng wird.
Ich nehme meine Arbeit ernst.
Mich selbst nicht immer.
Wenn du hier bist, suchst du vermutlich nichts Oberflächliches.
Sondern etwas, das dich wirklich berührt. Vielleicht auch herausfordert.
Und falls du dich fragst, ob das leicht wird:
Nein. Aber es wird klarer. Und das ist meistens der Moment, in dem sich etwas verändert.
Wenn du bereit bist, dich zu erinnern, begleite ich dich ein Stück.